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Manfred Mayer MMM
MineralölvertriebsgesmbH
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MMM-Energiesparberatung

Gerald Zanjat
MMM-Energiesparberater
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Heizkreisverteilung

Die Heizkreisverteilung hat im Wesentlichen die Aufgabe, die erzeugte Wärme zu den einzelnen Wärmeabgabesystemen zu leiten. Damit Sie zu den vorgegeben Zeiten die von Ihnen gewünschten Raumtemperaturen erreichen und somit hohe Behaglichkeit während der kalten Wintermonaten genießen können!

War es früher üblich die ganzen Wärmeabgabesysteme (zB Heizkörper) über lediglich einen Heizkreis zu führen, so teilt man heute sinnvoller weise diese Wärmeverteilung auf zumindest zwei Heizkreise auf. Auch schon aus dem Grund, da viele private Haushalte auf Kombinationen wie zB Fußbodenheizung und Radiatoren setzen, oder auch Erd- und Obergeschoß getrennt regeln wollen.

Mischer mit Stellmotor

Auch die händische Mischereinstellung wich schon seit geraumer Zeit dem Mischer mit Stellmotor. Somit sorgt diese Mischerregelung aufgrund der Außentemperatur automatisch für die optimale Vorlauftemperatur und nimmt nur so viel Energie direkt aus der Heizzentrale oder aus dem Pufferspeicher die nötig ist, um zB die gewünschten 22°C Wohnzimmertemperatur zu halten.

Vorteile: Sie sparen nicht nur Energie, sondern sorgen auch durch eine sehr konstante Oberflächentemperatur von zB NT-Radiatoren für ein gleichmäßiges und angenehmes Wohnraumklima. Extreme Temperaturschwankungen der Heizkörper werden somit vermieden.

Energie-Effizienzpumpen

Sind in aller Munde und gehören heute zu einer wirtschaftlich arbeitenden Heizzentrale einfach dazu. Diese Heizungspumpen arbeiten nicht mit einer konstant eingestellten Umdrehungszahl des Laufrades, sondern werden stufenlos modulierend geregelt. Heißt letztendlich nicht nur 60% bis 80% weniger Stromaufnahme, sondern spart auch ca. 5% bis 10% an Brennstoffkosten ein, da die Fließgeschwindigkeit des Heizungswassers optimiert und somit auch das Takten (Ein- und Ausschalten) von zB Ihrer neuen Öl-Brennwertheizung erheblich reduziert wird.

Und ähnlich wie beim Auto auch, erhöhen sich bei jedem Startvorgang der Treibstoffverbrauch und natürlich auch die Emissionen.

Unser Tipp: Zusätzlich zu einer effizient arbeitenden Heizkreisverteilung gehört auch eine gute Isolierung der Heizungsrohre. Entsprechende Dämmelemente erhalten Sie in verschiedensten Ausführungen und Rohrdimensionierungen in allen Baumärkten. Und bei etwas handwerklichem Geschick kann man diese Arbeiten auch selber erledigen!

Fußboden-/Wandheizung

Gerade im Neubau sind Fußboden- oder Wandheizungen ideale Wärmeabgabesysteme. Aufgrund der sehr geringen Systemtemperaturen von rund 30°C genießt man durch die angenehme Strahlungswärme einen hohen Wohnkomfort, spart Energie und nutzt so im vollen Umfang die vielen Vorteile von modernen Heizsystemen sowie einer möglichen thermischen Solaranlage für die Heizungsunterstützung!

Heute sind Fußboden- oder Wandheizungen betreffend der wirtschaftlichen und komfortablen Raumwärmeversorgung nicht mehr wegzudenken. Egal mit welchem Heizsystem oder welcher Brennstoff bzw. Energieträger eingesetzt wird, mit diesen beiden Wärmeabgabesystemen können Sie eigentlich nur gewinnen.

Fußbodenheizung

Mit Vorlauftemperaturen von rund 30°C und der vollflächigen Wärmeabgabe sind  Fußbodenheizungen wahre Energie-Sparmeister und garantieren auch noch höchste Behaglichkeit.

Dabei werden meistens diffusionsdichte Kunststoffrohre vollflächig auf speziellen Trägermatten verlegt und mit einem speziellen Heizestrich übergossen. Nach Aushärtung des Estrichs kann man dann als Belag zB Fließen, Parkett oder auch Teppiche verlegen. Die Trägermatte selbst dient als Wärmedämmung gegenüber zB dem Kellerbereich und gleichzeitig auch als Trittschalldämmung. Der Gesamtaufbau einer Fußbodenheizung liegt von der Trägermatte bis zum gewählten Bodenbelag bei ca. 8-10 cm. Daher schon bei der Planung (zB im Neubau) diesen Umstand mit berücksichtigen!

Wandheizung

Ähnlich der Fußbodenheizung wird auch die Wandheizung – allerdings logischerweise horizontal und nicht vertikal – verlegt. Oft werden bei der Wandheizung auch dünnere Kapillarohre eingesetzt, die man bei einer eventuellen Beschädigung (zB Einschlagen eines Nagels für das Bild) relativ leicht wieder durch „Verätzung“ dicht bekommt. Ohne dass dabei der Wohnkomfort darunter leidet wenn ein Kapillarrohr einmal keine Wärme mehr spenden kann.

Im Idealfall werden Wandheizsysteme in den Außenwänden installiert. Dadurch erzielt man den Vorteil, dass durch die besonders warmen Wände auch eine sehr hohe Behaglichkeit in den einzelnen Innenräumen entsteht. Natürlich sollte man allerdings schon bei der Planung auch über die mögliche Inneneinrichtung Bescheid wissen. Denn Wandheizungen mit zB  vollflächigen Wandverbauten machen eher sehr wenig Sinn und werden auch dazu führen, dass man die gewünschten Raumtemperaturen nicht erreichen wird.

Mit Solar ideal kombinierbar

Aufgrund der sehr geringen Vorlauftemperatur lassen sich Fußboden- und natürlich auch Wandheizungen ideal mit einer thermischen Solaranlage für die Heizungsunterstützung kombinieren. Denn speziell im Winter, wenn die Sonne bei weitem nicht so viel Energie wie im Sommer spendet, reichen allerdings bereits rund 30°C Heizungswasser völlig aus, um – speziell in der Übergangszeit – die eigenen vier Wände nur mit der Kraft der Sonne zu beheizen.

Unser Tipp: Fußboden- und Wandheizungen sind die idealen „Partner“ jeder modernen Heizzentrale. Denn speziell bei Öl-Brennwertgeräten sorgen sehr geringe Systemtemperaturen für höchste Energie-Effizienz und Jahresnutzungsgraden (bezogen auf den Brennwert von Heizöl Extraleicht) von bis zu rund 95%!

NT-Radiatoren

NT steht für Niedertemperatur und besagt, dass man mit diesen speziellen Radiatoren – oder auch Heizkörper genannt – mit wesentlich weniger Vor- und Rücklauftemperatur auskommt, als gegenüber den guten alten Wärmespendern mit Gussgliedern!

Wer kennt sie nicht. Die guten alten Gussgliederradiatoren die zu „Oma`s Zeiten“ mit Systemtemperaturen jenseits der Auslegung von 90/70°C natürlich auch für Wärme gesorgt haben. Allerdings nicht unbedingt sehr wirtschaftlich und aufgrund der sehr hohen Konvektion auch nicht sehr komfortabel.

Mehr Behaglichkeit

Aus alt mach neu. Dabei erfolgt der Austausch der vielleicht noch bestehenden Gussgliederheizkörper einfacher, kostengünstiger und auch viel rascher als so mancher „Modernisierer“ denkt. Denn die vorhandene Heizungsverrohrung sowie die einzelnen Anschlüsse an Vor- und Rücklauf bleiben bestehen.

Somit lediglich alten Heizkörper demontieren und neuen NT-Radiator montieren. Heizsystem wieder befüllen, für eine entsprechende Entlüftung der einzelnen Heizkörper sorgen und einem wohligen Wohnfühlerlebnis steht eigentlich nichts mehr im Wege. Denn durch meistens reduzierte Vorlauftemperaturen von rund 50°C oder sogar noch weniger, wird der Konvektionsanteil wesentlich reduziert, der Strahlungsanteil allerdings deutlich erhöht!

Weniger Heizkosten.

Aber auch das eigene Haushaltsbudget profitiert von den neuen Wärmeabgabesystemen. Denn der ganze Anlagenwirkungsgrad – sprich von der Heizzentrale bis zum Heizkörper – wird verbessert. Somit werden mögliche Verluste verringert.

Aber vor allem wird eines eintreten. Fühlten Sie sich bei hohen Systemtemperaturen erst bei einer Raumtemperatur von zB 22°C so einigermaßen wohl, empfindet der Körper durch den erhöhten Strahlungsanteil das gleiche Behaglichkeitsgefühl schon bei rund 20° bis max. 21°C. Und ein Grad weniger Raumtemperatur bedeutet rund 6% weniger Heizkosten!

Unser Tipp: Gerade im Zuge einer Heizungsmodernisierung und beim Tausch der alten Ölheizung gegen modernste Brennwerttechnik spielen die Wärmeabgabesysteme eine gewichtige Rolle. Will man die Vorzüge dieser besonders effizienten Heizungstechnik auch voll nutzen. NT-Radiatoren tragen auf jeden Fall dazu bei, dass quasi fast jeder Tropfen Heizöl in Wärme umgewandelt wird und Sie zusätzlich von einer besonders angenehmen Wärmeabgabe profitieren!

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