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Manfred Mayer MMM
MineralölvertriebsgesmbH
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MMM-Energiesparberatung

Gerald Zanjat
MMM-Energiesparberater
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Baden oder Duschen?

Für uns schon zu einer Selbstverständlichkeit geworden, dass wir mehr oder weniger rund um die Uhr warmes Wasser zur Verfügung haben. Gerade ein entspannendes Vollbad oder ein erfrischendes Duschbad lässt unsere „Lebensgeister“ wieder so richtig erwachen. Doch wie viel Energie steckt eigentlich im Badewasser?

Nun jeder Mensch hat so seine Gewohnheiten wenn es um die Körperpflege geht. Schwören die Einen auf das erfrischende Duschbad, so können sich die Anderen stundenlang im entspannenden Wannenbad räkeln und die neuesten Schlagzeilen in der Tageszeitung oder ein gutes Buch lesen.

Welche Form der Körperreinigung man letztendlich bevorzugt, ist natürlich Ihre ganz persönliche Entscheidung. Energie muss man aber auf jeden Fall einmal in das „Plitsch-Platsch“ stecken um das warme Wasser so richtig genießen zu können. Und das zum Teil in reichlicher Menge!

Energiebedarf

Nun der Energiebedarf bei der Warmwasserbereitung richtet sich nach der Wassermenge in Liter und dem aufzuheizenden Temperaturunterschied zwischen Kaltwasserzufluss und gewünschter Warmwassertemperatur. Und natürlich auch von der Qualität des Warmwasserspeichers selbst. Denn je besser die Wärmeübertragung und die Isolierung des Boilers, desto effizienter erfolgt die Warmwasserbereitung.

Als grobe Faustformel gilt:
Um einen Liter Wasser um 1°C zu erwärmen benötigt man 1,16 Watt (mögliche Verluste der Heizzentrale oder des Warmwasserspeichers noch nicht berücksichtigt).

Wannenbad

Wie viel Energie nun in einem Wannenbad steckt, hängt natürlich in erster Linie von der Wassermenge ab, mit der man seine Badewanne füllt. Hat man sich früher sehr oft mit einer Sitzbadewanne begnügt, sorgen heute in vielen Haushalten besonders voluminöse „Whirl-Pools“ für die entsprechende Entspannung. Für unser Beispiel nehmen wir einmal ein durchschnittlich großes Wannebad heran.

Beispiel: Wannenbad mit 150 l Wasserinhalt; erwärmt von 10°C auf 40°C (somit eine Temperaturdifferenz von 30°C).
1,16 W * 150 l * 30° = 5.220 Watt oder rund 5,22 kWh

Entspricht zum Beispiel 0,52 Liter Heizöl Extraleicht oder 1,06 kg Holz Pellets (Energieverluste bei der Warmwasserbereitung noch gar nicht berücksichtigt).

Duschbad

Im Vergleich zu einem Wannenbad kommt man bei einem Duschbad in der Regel mit wesentlich weniger Warmwasserbedarf aus. Außerdem können spezielle Duschköpfe mit Wassersparelementen zusätzlich kostbares „Nass“ einsparen. Denn jeder Liter Wasser den man nicht verbraucht, spart Energie und kostbare Trinkwasserqualität!

Beispiel: Duschbad mit 30 l Wasserverbrauch; erwärmt von 10°C auf 40°C (somit eine Temperaturdifferenz von 30°C).
1,16 W * 30 l * 30° = 1.044 Watt oder rund 1,04 kWh

Entspricht zum Beispiel 0,10 Liter Heizöl Extraleicht oder 0,21 kg Holz Pellets (Energieverluste bei der Warmwasserbereitung noch gar nicht berücksichtigt).

Unser Tipp: Von der wirtschaftlichen Betrachtung her, wäre das Duschbad dem Wannebad auf jeden Fall zu bevorzugen. Denn rund 80% weniger Wasser- und Energieverbrauch pro Badespass sprechen eindeutig für das Duschbad. Denken Sie beim nächsten möglichen Einlassen der Badewanne daran!

Warmwasserspeicher

War es früher üblich den Warmwasserspeicher (Doppelmantelboiler) gleich direkt in der Heizzentrale zu „verstecken“, finden heute fast ausnahmslos externe Boiler ihren Einsatz. Sehr gut isoliert und mit entsprechenden Wärmetauschern ausgestattet, sorgen sie dafür, dass man rund um die Uhr warmes Wasser „zapfen“ kann.

Eigentlich ist ein Warmwasserspeicher ein eher unspektakuläres „Trumm“, das irgendwo in einen Raum steht oder liegt, aber trotzdem eine sehr wichtige Funktion übernimmt. Die Versorgung des eigenen Haushaltes mit warmem Wasser. Und somit einen wichtigen Beitrag zu einem hohen Wohlfühlfaktor leistet. Denn kein Mensch fühlt sich zB an einem kalten Wintertag in einer eiskalten Badewanne wohl, oder?

Warmwasserspeicher

Heute finden – neben den immer beliebter werdenden Frischwassermodulen – in erster Linie extern aufgestellte Warmwasserspeicher (stehend oder liegend) ihren Einsatz. Diese verfügen über einen Wärmetauscher (im unteren Bereich des Speichers integriert), der mit Hilfe der Heizzentrale für die bedarfsgerechte Warmwasserbereitung sorgt. Viele haben zusätzlich auch noch einen Anschluss für eine E-Patrone (zB für den „Sommerbetrieb“).

Ist zB Im Heizraum genügend Platz vorhanden, dann empfehlen wir – im eigenen Interesse – einen stehenden Warmwasserspeicher zu installieren. Überzeugt gegenüber der liegenden Version durch eine wesentlich besser Schichtung (Vermischung zwischen Kalt- und Warmwasser) und hilft daher Energie zu sparen.

Hinweis: Neben dem guten doppelt emaillierten Warmwasserspeicher werden auch noch besonders langlebige und hygienisch bessere Edelstahlmodelle angeboten. Sind zwar in der Anschaffung teurer, dafür halten diese Boiler mehr oder weniger eine Ewigkeit!

Dimensionierung Warmwasserspeicher

Wie groß sollte nun ein Warmwasserspeicher dimensioniert werden? Eine „Gretchenfrage“ bei der die Meinungen der Experten zum Teil doch erheblich auseinander gehen. Für die Einen kann er nicht groß genug sein, die anderen empfehlen eher weniger Wasserinhalt.

Nun wir von MMM Energie sind der Meinung, dass man beim „Goldenen Mittelweg“ eine sehr gute Entscheidung trifft, die sowohl auf den Energieverbrauch, als auch den Badekomfort positive Auswirkungen hat. Als guter Richtwert hat sich ein Warmwasservolumen von ca. 50 bis 70 Liter pro Person herausgestellt. Also bei zB einem 4 Personen-Haushalt ein Warmwasserspeicher mit 200 l bis rund 300 l Inhalt.

Diese Warmwassergröße ist aber nur dann empfehlenswert, wenn man zB keine thermische Solaranlage einsetzt. Setzt man auch auf die Kraft der Sonnen, gelten andere „Gesetze“!

Warmwassertemperatur

War es früher üblich Doppelmantelspeicher die direkt in der Heizzentrale integriert waren auf einem sehr hohen Temperaturniveau (meistens 70°C und sogar noch darüber) zu halten, so liegt die ideale Warmwassertemperatur bei externen Geräten bei rund 55° bis max. 60°C.

Völlig ausreichend um wohlig warme Dusch- oder Wannenbäder genießen zu können und auch hinsichtlich der Energieeffizienz optimale Voraussetzungen, um mit möglichste wenig Brennstoffbedarf bei der Warmwasserbereitung auszukommen. Denn liegt die Temperatur regelmäßig bei über 60°C, beginnen glatte Wärmetauscherflächen unweigerlich an zu verkalken. Mittelfristig mit dem Ergebnis, dass die Wärmeübertragung wesentlich verschlechtert wird und auch unnötig hohe Strahlungsverluste entstehen!

Hinweis: Keine Sorge betreffend möglicher Legionellenbildungen. Moderne Regelungen haben (und dies bereits seit mehr als 20 Jahren) fix installierte Legionellenprogramme. Konkret: Unabhängig von der gewünschten Warmwassertemperatur erfolgt in periodischen Abständen (meistens 1mal pro Woche) eine Erwärmung des Warmwassers auf über 60°C, um die Gefahr dieser Bakterienbildung auf ein Minimum zu reduzieren!

Frischwassermodul

Immer mehr im „Kommen“ sind so genannte Frischwassermodule. Dabei wird das Warmwasser im besonders hygienischen Durchlauferhitzerprinzip auf Temperatur gebracht. Das kalte Wasser wird über einen Platten- oder Rohrwärmetauscher erwärmt und sofort zur Zapfstelle geleitet. Ein „stehendes“ bzw. durchmischtes Warmwasser wie zB in einem externen Warmwasserspeicher, gibt es dabei nicht!

Frischwassermodule werden sehr oft in Kombination mit thermischen Solaranlagen eingesetzt. Wobei sich in Ein- und Zweifamilienhäusern eine Zapfleistung von rund 25 bis 30 l/min empfiehlt. Damit können Sie ein Wannebad binnen weniger Minuten füllen, aber natürlich auch ein entspannendes Duschbad so richtig genießen.

Zusätzlich hat man beim Frischwassermodul die Garantie, dass mögliche Verbrühungen durch besonders heißes Brauchwasser vermieden werden. Speziell wenn Kleinkinder im Haus wohnen ein wichtiger Faktor. Denn über ein Mischventil kann man die maximale Warmwassertemperatur Grad genau mit zB 45°C vorgeben!

Unser Tipp: Nutzen Sie auch die Möglichkeit der bedarfsgerechten Warmwasserbereitung. Denn wenn zB niemand Wochentags zwischen 8.00 bis 13.00 Uhr zu Hause ist, dann kann man über die Heizungsregelung und über die Boilervorrangzeiten von Montag bis Freitag dafür sorgen, dass keine Warmwasserbereitung während dieser Zeit erfolgt und der Heizkessel nicht unnötig „anspringt“. Reduziert auf jeden Fall die Strahlungsverluste des Warmwasserspeichers. Und das fast täglich!

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