Previous Next
Ihr Kontakt zu uns

Manfred Mayer MMM
MineralölvertriebsgesmbH
Schreinergasse 1
7201 Neudörfl

Tel. +43 (0) 5-77240-1
Fax  +43 (0) 5-77240-199
E-Mail senden

Routenplaner

MMM-Energiesparberatung

Gerald Zanjat
MMM-Energiesparberater
Mobil: +43 (0) 664 / 612 77 78
energieberatung (at) mmm-energie.at 
> mehr erfahren ...

Ölheizung modernisieren? Ja, aber wann!

In den rund 3,6 Mio. Privathaushalten sind in Österreich ca. 740.000 Ölheizungen im Einsatz. Die meisten davon auf Basis Zentralheizung. Viele dieser Anlagen sind allerdings veraltet und sollten im Sinne der Energieeffizienzsteigerung und der damit verbundenen Heizöleinsparung sowie Umweltentlastung modernisiert werden. Vier wichtige Anhaltspunkte, die Ihnen als Entscheidungshilfen dienen!

Schlagworte wie zB „Ölheizungen die älter als 10 oder 15 Jahre sind sollten aus wirtschaftlichen Überlegungen getauscht werden“ sind all gegenwärtig und mögen auf Einzelfälle auch zutreffen! Doch tut man gut daran – bevor man die Heizungsmodernisierung in Angriff nimmt – ein unverbindliches Beratungsgespräch mit einem unabhängigen Heizungsexperten (zB einem Kesselpartner von MMM) zu führen.

Denn nur das Kesselalter oder den Heizölverbrauch für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der bestehenden Ölheizung heranzuziehen ist zu einfach und auch zu „billig“. Im Folgenden sind vier wichtige Anhaltspunkte angeführt, die Ihnen die Entscheidung für eine  Heizungsmodernisierung sicherlich erleichtern.

1. Kesselalter

Natürlich ist das Kesselalter ein Kriterium. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass ab  Anfang der 90er fast ausschließlich Niedertemperatur-Ölzentralheizungsanlagen (NT-Technik) verkauft wurden. Durch den „gleitenden“ Heizbetrieb - Vorlauftemperaturen zwischen rund 30° bis 70°C – eine an die Heizlast des Gebäudes angepasste Kesselnennwärmeleistung, den externen Warmwasserspeicher und die intelligente Heizungsregelung arbeiten diese Heizzentralen betreffend Energieeffizienz und relativ hohen Jahresnutzungsgraden auch heute noch durchwegs im „Grünen Bereich“!

Obwohl diese Wärmespender bereits mehr als 20 Jahre am „Buckel“ haben, wurden diese NT Heizöl-Units schon anno dazumal mit einem  Jahresnutzungsgrad von ca. 90% angepriesen. Demnach würde man mit einem neuen Öl-Brennwertgerät im besten Fall bis zu rund 10% an Brennstoff und somit Heizkosten einsparen!

2. Verbrennungstechnik

Diese beiden Punkte sind im Wesentlichen für die Effizienz der Heizzentrale verantwortlich. Arbeitet Ihr alter Ölkessel noch mit einer konstant hohen Kesseltemperatur von rund 70°C und mehr, ist ein Warmwasserspeicher (Doppelmantelboiler) direkt in der Heizzentrale integriert, fühlt sich die Kesselverkleidung außen warm an und liegt eine entsprechende Überdimensionierung der Heizzentrale vor, dann gehen mit ziemlicher Sicherheit mehr als ein Drittel der eingesetzten Energie unnötig verloren. Das Einsparpotential liegt daher im Zuge einer Heizungsmodernisierung auf Basis Öl-Brennwerttechnik bei ca. 30% bis 35%!

3. Dimensionierung der Heizzentrale

Früher galt das Motto „Je größer der Kessel, desto besser“! Heute ist es ein Muss – und übrigens auch die beste Visitenkarte vom Heizungsinstallateur – wenn die Nennleistung der Heizzentrale an die Gebäudeheizlast optimal angepasst wird. Einige Öl-Brennwertgeräte sind sogar mit einem stufenlos modulierenden oder 2-stufigen Ölbrenner erhältlich und reduzieren somit das Ein- und Ausschalten der Heizzentrale („Takten“) auf ein Minimum.

Vergleichbar mit einem Auto, erhöhen sich bei jedem Startvorgang des Ölbrenners nur unnötig der Heizölverbrauch und natürlich auch die Emissionen.

Faustformel: Dividieren Sie die beheizte Bruttogeschoßfläche (BGF) Ihres Eigenheimes einfach durch den Faktor 10 und vergleichen Sie diese Zahl mit der Nennleistung vom installierten Kessel (ablesbar am Typenschild und meistens in kW angegeben). Liegt der Kennwert der Überdimensionierung >= 1,5 wäre ein Beratungsgespräch mit einem Fachmann Ihres Vertrauens sehr empfehlenswert!

Beispiel:
Bruttogeschoßfläche: 150 m² : 10 = Kennzahl 15
Nennleistung laut Typenschild Heizzentrale: 35 kW
Kennwert Überdimensionierungsfaktor: 2,3

(Hinweise: BGF = Fläche vom Haus inkl. Mauerwerk; ist die Nennleistung vom Kessel in kcal/h angegeben, dann dividieren Sie diese Zahl einfach durch 860, um auf den Kennwert kW zu kommen! Beispiel: 30.000 kcal/h : 860 = 35 kW)  

4. Abgasverlust

Einen Aufschluss über die Wirtschaftlichkeit Ihrer bestehenden Ölheizung gibt auch der Abgasverlust, der zB im Zuge des Brennerservices vom Fachmann immer gemessen wird. Liegt der Abgasverlust der Ölheizung bei rund 10% und sogar noch höher, dann sollte man über eine Modernisierung intensiv nachdenken. Moderne Öl-Brennwertgeräte erzielen einen Abgasverlust von lediglich 2% bis maximal 3%!  

Unser Tipp: Die Investitionen in ein neues Öl-Brennwertgerät amortisieren sich durch die derzeitigen Direktförderungen seitens der Gesellschaft „Heizen mit Öl“ in den meisten Fällen binnen weniger Jahre. Wie viel Heizöl man einsparen kann, dass zeigt Ihnen unser speziell entwickeltes EDV-Tool „Modernisierung Ölheizung“. Ein „Klick“, der sich lohnt!

Ihr Kontakt zu uns

Manfred Mayer MMM
MineralölvertriebsgesmbH
Schreinergasse 1
7201 Neudörfl

Tel. +43 (0) 5-77240-1
Fax  +43 (0) 5-77240-199
E-Mail senden

Routenplaner

MMM-Energiesparberatung

Gerald Zanjat
MMM-Energiesparberater
Mobil: +43 (0) 664 / 612 77 78
energieberatung (at) mmm-energie.at 
> mehr erfahren ...

>  Startseite    >  Unternehmen    > ADR Transporte    > AGB    > DATENSCHUTZERKLÄRUNG    > Kontakt